- Theater in der Scheune besitzt eine Klimaanlage
Das kreativ – Theater in der Scheune besitzt eine Klimaanlage für den gesamten Zuschauerbereich in der „Tenne“, also im vorderen Bereich *). Es wird garantiert, dass sich die Temperaturen vor und während der Darstellung im Bereich 22 bis max. 25 Grad bewegen, also deutlich niedriger als die Außentemperaturen sind.
Die Klimaanlage selbst ist auf 17 Grad eingestellt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass insbesondere vor Beginn und auch während der Pause durch geöffnete Türen warme Luft von draußen eindringt, so dass es zu Spitzenwerten von bis zu max. 25 Grad kommen kann. Während der Vorstellung selbst sind die Temperaturen aber deutlich niedriger, bei ca. 22 Grad.
*) Für die Plätze in der Empore, also im Obergeschoß, kann die Temperatur von 22 Grad nicht durchgängig garantiert werden. Hier wird jedoch zusätzlich ein mobiles Klimagerät aufgestellt.
- Blick zurück in die Zukunft – Geglückte Premiere mit „Alle lieben Waldemar“

„Geben wir Acht auf den natürlichen Preis für alles Künstliche“. So überschreibt der Autor Bernd Spehling seine Komödie, die am Samstag, 13. Juni mit großem Erfolg im „Theater in der Scheune“ Premiere hatte.
Wie schon in der Presse veröffentlicht (BRAWO, 21.6.), war das Publikum von der Aufführung begeistert, auch wenn der Blick in eine nicht so ferne Zukunft an der einen oder anderen Stelle ein wenig erschauern ließ. Doch seien wir ehrlich: die künstliche Intelligenz, die sich nahezu ungebremst in unser Leben einschleicht und die sozialen Netzwerke erobert, erscheint täuschend echt – ist aber ohne eigenen Willen. Und genauso ist Waldemar, ein humanoider Roboter, scheinbar die Sahnekirsche auf dem Eisbecher der Evolution, denn er kann, weiß und kennt einfach alles. Wenn jetzt der von der Krankenkasse initiierte Test gelingt, dann „spart das künftig Pflegeheimkosten in Millionenhöhe“. Die drei Testkandidatinnen – liebevoll mit viel Herz und Witz dargestellt von – Renate Weilmann als draufgängerische Senta, Julia Krüger als sarkastisch-witzige Isabella und Bea Rintel-Sellenthin als gutmütige Florence, wissen nicht, dass Waldemar – perfekt interpretiert von Ralf Herbrich – eine hochentwickelte Maschine ist und von einem natürlichen Menschen nicht unterscheiden is
Das wiederum wissen nur der Leiter der Pflegeeinrichtung, Carsten Thiel – gespielt von Reinhold Ehl – und Dr. Jung, souverän wie immer von Wolfgang Sellenthin dargestellt. Selbst der zunächst kritische Kranichforscher Eric von der Heide – äußerst temperamentvoll in Szene gesetzt von Winand Steinert – kapituliert, als die „Künstliche Intelligenz“ ihm ganz neue Spielwiesen eröffnet. Und auch die ansonsten sehr kritische Ulrike, wie immer sehr emotional von Steffi Steinbeck interpretiert, kapituliert am Ende vor „seiner Vollkommenheit“. Bliebe noch Philipp Anker, doch der hat als Kammerjäger alle Hände voll zu tun, das „Kellerloch“ von Mäusen frei zu halten.
Und welche Funktion Gumprecht hat, der Schrankenwärter aus dem Bayrischen Wald – täuschend echt interpretiert von Reinhold Ehl – soll an dieser Stelle nicht verraten werden.
Karla Ehl hat – wie auch schon in den vergangenen Jahren – auch bei dieser Produktion wieder hervorragend Regie geführt und verdient dafür großes Lob. Ebenso wie unsere Helfer vor und hinter der Bühne (Susi Lindemann, Marcus Dehler und Vitus Pinter) sowie unsere beiden Super-Techniker Wolfgang Pinter und Thomas Ex, die das Stück „von oben“ mit Licht und viel Akustik umrahmt haben.
Ach ja: und dann natürlich unsere gute Fee „unter der Bühne“: wie immer und unverzichtbar unsere Souffleuse Heike Wieseke, und „hinter der BAR“ freundlich und zuvorkommend: Hannelore Böse.
Schönwalde-Glien, 21.6.2026
Reinhold Ehl
- Alle lieben Waldemar
Komödie in zwei Akten von Bernd Spehling

Inhalt:
Alle lieben ihn. Waldemar ist scheinbar die Sahnekirsche auf dem Eisbecher der Evolution. Er kann, weiß und kennt einfach alles. Und sie haben Glück! Denn genau heute tritt ausgerechnet er in das Leben der draufgängerischen Senta, der sarkastischen Isabella und der gutmütigen Florence. – Mitten hinein in das eigenwillige Souterrain eines altengerechten Wohnens. Das Experiment kann also beginnen. Denn was die drei nicht wissen: Waldemar ist das Neueste, was die künstliche Intelligenz hergibt: Ein humanoider Roboter, der, wenn man es nicht weiß, von einem natürlichen Menschen nicht zu unterscheiden ist. Waldemar geht auf jedes Bedürfnis ein, weshalb eben genau das besonders getestet werden will. Wie dies mit Hilfe unserer drei Damen ab heute geschieht, erleben Sie in dieser lustigen, stimmungsvollen, turbulenten, amüsanten, aber auch kritisch–unterhaltsamen Komödie. Am Ende erlaubt uns diese Szenerie vielleicht sogar den Blick durch einen weiteren Vorhang: in eine keineswegs völlig abwegige Zukunft. Mit so manch ausgelassenem Lachen. – Sicher. Aber vielleicht auch ein bisschen mehr als das. Entscheiden Sie selbst! Sehen Sie es sich an!
Nachwort des Autors: „Geben wir Acht auf den natürlichen Preis für alles Künstliche.“ Bernd Spehling
















