Theater in der Scheune

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Schönwalde-Glien.
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Theater in der Scheune begeistert das Publikum mit einer turbulenten Komödie;   Blumen für Heike Wieseke

Premiere 8

Bild: E. Neubauer

 

Der Dreiakter „Stress im Champus-Express“ von Bernd Spehling liefert alles, was eine handfeste Komödie ausmacht: herrlich komische Dialoge und Figuren, von deftig über tollpatschig bis rotzfrech. Eben ein „richtiger Spehling“.

Auch in der privatisierten Bahnlinie „Champus-Express“ ist es nicht besser als bei der Deutschen Bahn. Der Zug von Berlin nach Baden-Baden fährt verspätet ab, das Personal ist nicht freundlicher dadurch, dass privatisiert wurde, und das Tarifsystem wird auch nicht einfacher.

Ort der Handlung ist das Bordbistro, das von dem Räuberduo (Petra Radlmaier-Brenneisen und Reinhold Ehl) überfallen wird. Allerdings machen die Tücken einer Bahn-Privatisierung selbst vor den Räubern nicht halt. So gelingt zwar der Überfall und auch die Kasse wird mit genommen; nur der Zwischenhalt zum Verschwinden, der fällt aus wegen einer „Störung im Betriebsablauf“. Und so wird der Überfall für die beiden Räuber bis zur Ankunft in Baden-Baden zum Spießrutenlauf.

Doch bis dahin machen bereits der Versicherungsmakler Steffen Fettenläufer alias Wolfgang Sellenthin und ein „sächselnder“ Radsportler, gemimt von Michael Boltz Bekanntschaft mit dem resoluten Schaffner Wischnewski (Günter Bonifer),  der Zugschefin Gesine Grube-Steckel (charmant inszeniert von Angela Wachowiak)  und der cleveren Kellnerin Gertrud – herrlich gespielt von Bea Rintel-Sellenthin.

Dramatisch wird die Lage, als die Polizei mit großem Aufgebot den Zug stoppt und die beiden Polizisten Zöllner und Kleinfeld – toll in Szene gesetzt von Michael Boltz und Sophie-Annette Kreißig -  den dreisten Diebstahl aufklären wollen.

Der Laienschauspieltruppe unter Leitung von Antonia Stahl ist es gelungen, eine Kriminalkomödie in einem Umfeld aufzuführen, das jedem Bahnreisenden sehr bekannt vorkommen dürfte. Mit viel Wortwitz wurde das turbulente Geschehen in einer gar nicht so realitätsfremden Bahnwelt dargestellt. Das Premierenpublikum war begeistert und dankte den Darstellern mit viel Applaus für den höchst unterhaltsamen Abend.

Besonders hervorzuheben die Auftritte von Petra Radlmaier-Brenneisen in einer Doppelrolle und die teils urkomischen Inszinierungen von Sophie-Annette Kreißig in den Rollen der Reinigungsfrau Ilse sowie von Lieselotte, der Tante des „kleinen Harvey“ – dieser wiederum köstlich dargestellt von Michael Boltz,  die somit beide in einer Dreifachrolle (!) zu sehen sind.

Die Bühnenplanung und Gestaltung war bei diesem Stück eine besondere Herausforderung. Neben der Gestaltung des Bordbistros, waren insbesondere an die Technik wegen einiger speziellen Effekte höchste Anforderungen gestellt. Wie immer haben dies Peter Blaudszun und Vitus Pintér unter der Federführung  von Wolfgang Pintér ganz hervorragend gelöst. Unterstützt wurden sie dabei von Stefan Stahl und Christian Schlegel, der die vielbeachtete Aussicht aus den Fenstern eines „fahrenden Zuges“ kreierte.

Am Schluss gab es Blumen für unsere nimmermüde Souffleuse Heike Wieseke, überreicht von Bea Rintel-Sellenthin, die im Namen von uns allen die immer gute Laune und die hundertprozentige Verlässlichkeit von Heike ganz besonders würdigte.

Ein "Turbulenter Theaterspaß" schreibt die MAZ über die Premiere. Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.

Die Eindrücke von der Zeitung Falkensee aktuell finden Sie hier.

Eine gelungene Premiere feierte das Stück "Stress im Champus-Express" in Schönwalde.
Das schreibt die BRAWO zu unserer Aufführung. Den  Bericht können Sie hier lesen.

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„Stehende Ovationen“ – das kommt nicht alle Tage vor!

Das Theaterensemble des kreativ hat mit seinem Stück „Admiral a.D…“ den mehr als 120 Zuschauern auf der Bühne des Pfarrheims einen vergnüglichen Abend bereitet. Langanhaltender Applaus und stehende Ovationen waren der Dank für eine in jeder Hinsicht gelungene Vorstellung in unserer Partnergemeinde.

Besonderer Dank gilt Bürgermeister Dietmar Späth und seinem „Betreuungsteam Partnerschaften“, die sich 4 Tage aufopferungsvoll um das Wohlergehen der gesamten Theatergruppe gekümmert haben. Das fing schon damit an, dass die 3 Techniker – Wolfgang und Vitus Pintér sowie Peter Blaudszun bereits am 9. November anreisten um mehr als 20 Scheinwerfer und die ganze Akustikanlage aufzubauen. Dafür stellte die Gemeinde eine 10 Meter lange und 6 Meter hohe Traverse zur Verfügung, die vor der Bühne angebracht war. Am 10. November abends trafen dann die Schauspieler und die Regisseurin, Antonia Stahl, ein. Für alle gab es um 19.00h einen Sektempfang im Rathaus und anschließend bei „Heidi“ ein leckeres Abendmahl, natürlich mit viel Badener Wein.

Da zwei Rollen neu besetzt werden mussten – nicht alle Schauspieler hatten Zeit, die Reise mitzumachen – gab es zunächst am Samstagvormittag nochmals eine Generalprobe. Hier merkte man deutlich, dass die neue, ungewohnte Umgebung sowohl auf – als auch hinter der Bühne zu einigen Aussetzern führte. Heike, unsere Souffleuse, hatte „alle Hände voll zu tun“.  Zum Mittagessen lud uns der Bürgermeister zu einem „Edel-Italiener“ ein. Die hatten gottseidank das Ausscheiden aus der WM am Vorabend bereits verdaut und verwöhnten uns mit köstlichen Speisen. Nach einer kleinen Ruhepause standen wir um 19.30h auf der Bühne und Bea – unsere „Kellnerin Luise“ eröffnete treffsicher und mit klarer Stimme den 1. Akt.

Unsere große Sorge, dass unsere Stimmbänder nicht ausreichend sein würden, um auch die letzte Reihe im Saal zu erreichen, löste sich schnell in Luft auf: die Hallenakustik in Kombination mit etwas größerer Lautstärke der Akteure waren vollkommen ausreichend.

Bereits in der Pause war von allen Seiten Lob zu hören. Getoppt wurde das Ganze dann durch das – für alle überraschende – Ende, was letztlich dem Stück auch eine einzigartige, besondere Würze verlieh.

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Mit einer kleinen Bühne fing alles an…

 

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Ein Rückblick auf das „Theater in der Scheune“ in Schönwalde-Glien

 

Irgendwann in 2003 auf dem Weg von Hannover nach Berlin. Im Kulturradio lief eine Sendung über den Gewinner eines Kleinkunstpreises…“Der Schattenspieler“ von Christina von Aster….Suche im Internet…ein Telefonanruf…Zusage für einen Auftritt in Schönwalde…eine Bühne musste her!
Das war der Anfang. Und plötzlich stand die Idee im Raum, doch selbst etwas zu inszenieren…so wie früher, in der Schule….
Ja, auf einer Bühne stehen… Ganz egal wo und durch welchen Umstand…es kribbelt immer, wenn man auf diesen „Brettern“ steht und in das Rund der Zuschauer blickt. Ob nun bei Proben oder vor vollem Haus: eine Bühne ist ein besonderer Ort….man steht im Scheinwerferlicht…alles ist still….und jetzt kommt es drauf an….auf dich…dein Einsatz…

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