Theater in der Scheune

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Mit einer kleinen Bühne fing alles an…

 

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Ein Rückblick auf das „Theater in der Scheune“ in Schönwalde-Glien

 

Irgendwann in 2003 auf dem Weg von Hannover nach Berlin. Im Kulturradio lief eine Sendung über den Gewinner eines Kleinkunstpreises…“Der Schattenspieler“ von Christina von Aster….Suche im Internet…ein Telefonanruf…Zusage für einen Auftritt in Schönwalde…eine Bühne musste her!
Das war der Anfang. Und plötzlich stand die Idee im Raum, doch selbst etwas zu inszenieren…so wie früher, in der Schule….
Ja, auf einer Bühne stehen… Ganz egal wo und durch welchen Umstand…es kribbelt immer, wenn man auf diesen „Brettern“ steht und in das Rund der Zuschauer blickt. Ob nun bei Proben oder vor vollem Haus: eine Bühne ist ein besonderer Ort….man steht im Scheinwerferlicht…alles ist still….und jetzt kommt es drauf an….auf dich…dein Einsatz…
Das erste kreativ-Theaterensemble wurde von Dieter Borgelt geleitet.
Aufregend war es. Das konnte keiner leugnen. Mit viel, sehr viel Lampenfieber.
Im Frühjahr und Sommer 2006 eröffneten wir die Theaterspiele in Schönwalde mit den zwei Stücken:
„Ich mach das schon“ von Sabine Schüffelchen - und
„Summende Hummeln“ von Horst Helfrich.
Der Erfolg war riesig. Und mit dem Erfolg wuchsen auch die Ansprüche … . . und das Ensemble.
Schon im 3. Stück „Foyer der Oper“ von Ulrich Engelmann (Premiere am 3.10.2006) umfasste das Ensemble 12 Laienschauspieler/innen. Mit leicht wechselnden Besetzungen ging es dann in die Saison 2007 mit der überaus erfolgreichen Komödie von Christiane Cavazzini „…und der Tag kann kommen“
.
Der Publikumsrenner war die Boulevardkomödie „Sei im Pool mein Krokodil“ von Bernd Spehling, mit im Juli 2008 Premiere hatte.
Vergleichsweise ruhig die „Saitensprünge“ von Tina Segler in der darauffolgenden Saison 2009.
Der letzte Höhepunkt unter der Leitung von Dieter Borgelt war dann die Kriminalkomödie „Ein genial verrückter Coup“ von Martina Röhrich, mit der wir in der Saison 2010 unser Publikum erfreuten.
Eine - im Nachhinein gesehen - nicht ganz glückliche Auswahl eines neuen Stücks für die Saison 2011 brachte Sand in das bis dahin gut funktionierende Getriebe des kreativ-Ensembles. Kurz vor der geplanten Premiere brach die Truppe auseinander.
Doch nach einer kurzen Schockstarre orientierten sich die verbliebenen Akteure vom „Theater in der Scheune“ neu und suchten „auf die Schnelle“ nach einem neuen Stück und einem neuen Regisseur. Letzterer wurde zum großen Glück schnell in der Person von Günther W. Hornberger gefunden. Und als Theaterstück wurde „Rom ist nicht alles“ ausgewählt, das nach Rücksprache und mit Zustimmung der Autorin Claudia Gysel vom neuen Regisseur auf die Rahmenbedingungen der „Theater in der Scheune“ umgeschrieben wurde. In einer nahezu nicht zu toppenden kurzen Vorbereitungszeit von weniger als 5 Wochen schaffte es die Gruppe, den fest eingeplanten Premierentermin am 26. Juni 2011 zu halten und das neue Stück „Rosa Romanze“ insgesamt sechs Mal vor ausverkauftem Haus aufzuführen.
Applaus macht süchtig, der Erfolg ebenso. Mit einem neuen und erweiterten Ensemble ging es in die Saison 2012. Der Erfolg mit „Stirb schneller, Liebling“ von Hans Schimmel war überwältigend. In 2013 folgte die herrliche Komödie „Für die Familie kann man nichts“ ebenfalls von Hans Schimmel. Unvergessen die Erkenntnis, dass Tote nicht unbedingt tot sind…
Nach der „Familie“ standen 2014 die „Männer“ im Mittelpunkt: „Männer sind auch nur Menschen“ von Uschi Schilling zeigte auf humorvolle Weise was passieren kann, wenn plötzlich die vernachlässigte Frau frustriert das traute Heim verlässt.
Das Rad der Zeit dreht sich….Akteure und Regisseure wechseln die Bühnen….das ist normal. Auch in Schönwalde. Günther W. Hornberger sucht nach 4 Jahren neue Herausforderungen. Und wir freuen uns, dass wir mit Antonia Stahl eine engagierte Leiterin gefunden haben, die mit uns die Kriminalkomödie „In dieser wunderschönen Nacht“ von Ulrich G. Engelmann inszeniert.
Mit von der Partie sind:
Heike Wieseke als nimmermüde „Vorsagerin“ und Telefonstimme im Hintergrund;
Wolfgang Pintér, Peter Blaudszun und Detlef Pintér als Spezialisten für Geräusche, Bühnenausstattung und Beleuchtung – kurz „Technik“ genannt;
Angela Kanzler als „Schminkkoffer“ und natürlich die Akteure Bea Rintel-Sellenthin, Petra Radlmaier-Brenneisen, Britta Franke-Schütte, Karla Ehl, Jürgen Warner, Wolfgang Sellenthin, Günter Bonifer, Reinhold Ehl und - als neues Mitglied - Marion Bauermeister.
Ja – und natürlich Sie! Ihr alle da draußen, unser Publikum. Ohne Sie – ob jung ob alt, ohne Sie könnten wir nicht spielen. Wäre alles nichts. Wir wollen Sie unterhalten, wir wollen Ihnen ein, zwei oder auch drei fröhliche, unbeschwerte Stunden in unserem „Theater in der Scheue“ bereiten.
Klar, ein wenig Eintrittsgeld müssen wir verlangen. Die lange Probezeit, die technischen Einrichtungen usw., all das kostet Geld. Aber was noch viel wichtiger ist – für Sie und für uns – dass Sie Spaß dabei haben, dass sie mit dem was sie sehen, zufrieden sind …. Und wenn Sie es sind, dass Sie uns mit einem Applaus belohnen.
Wir sind Laienschauspieler, tun das aber mit großer Begeisterung. Unser Lohn ist Ihr Applaus. Und ich darf an dieser Stelle keine geringere als die Ihnen allseits bekannte Christiane Hörbiger zitieren, die kürzlich in einem Interview bei Beckmann gesagt hat: Ja, die Theaterbühne ist auch heute noch was ganz besonderes für mich. Immer noch Herzklopfen vor dem ersten Betreten der Bühne – man sieht nur die Scheinwerfer und weiß, jetzt kommt es drauf an. Das ist anders als vor der Kamera. Da kannst du alles 5 x, 10 x wiederholen. Auf der Bühne nicht. Und dann die Anspannung, ob man „ankommt“. Das Warten auf die erste positive Reaktion – und dann, der erste Lacher, der erste Beifall – man könnte vor Dankbarkeit alle umarmen.....ja, das ist Theater…..das ist „Theater in der Scheune“.

 

 

 

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